Diese Woche ist entscheidend. Die FDP hat angeblich ein Drittel ihres Wahlkampfetats für die letzte Woche vorgesehen. Die haben Geld, wir haben Mitglieder und Freunde, jetzt schauen wir mal, wer mehr bewegen kann!
Heute war ich beim Ambulanten Psychiatrischen Pflegedienst am PZN, habe mich über deren wichtige Arbeit informiert und einmal mehr Probleme in der Umsetzung gut gemeinter Gesetze und Richtlinien erfahren. Anschließend ging’s zur Kerwe nach Leimen und dort zur AWO: Erbsensuppe fassen zusammen mit Oberbürgermeister Wolfgang Ernst, seiner Frau Iris und Stadträtin Jane Mattheier.

Anschließend Stippvisite auf dem Georgiplatz; außerdem habe ich bei einem verdienten Wieslocher Genossen im Ulla-Schirmer-Haus vorbeigeschaut und spontan mit der Geschäftsführung, Herrn Peter Becker, und der Pflegedienstleitung Petra Becker aktuelle Fragen rund um die Pflege besprochen.
Danach zu Hausbesuchen in Sandhausen: Freundliche Begegnungen, kurze Gespräche oder einen Türhänger hinterlassen.

Jetzt geht’s weiter zur Kerwe nach Baiertal. Dann umschalten auf die lokale Verantwortung: Fraktionssitzung in Wiesloch mit vielen schwierigen Themenstellungen.
Ran an die Leute! Hausbesuche, Kneipentour, SPD-Würfel mit zur Nachsitzung im Chor oder Sportverein. Werben für eine hohe Wahlbeteiligung, Schwarz-Gelb verhindern, Erststimme nicht an kleine Parteien verschenken!
Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass jemand, der Vollzeit arbeitet, von seinem Einkommen leben, möglichst noch eine Familie zumindest teilernähren kann, und nicht noch zusätzlich auf staatliche Sozialleistungen angewiesen ist. Deutschland braucht einen Mindestlohn, wie ihn die Mehrzahl unserer europäischen Nachbarn seit langem eingeführt haben. Denn ein Mindestlohn ist auch ein Schlüssel zur Lösung heutiger oder Linderung künftiger Probleme, ob es um Familien- und Kinderarmut oder die wieder zunehmend drohende Altersarmut geht. In der Projektgruppe „Gute Arbeit“ der SPD Baden-Württemberg, die ich als stv. Landesvorsitzender zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Landesvorstand leite, haben wir daher folgende Beschlusslage herbeigeführt: „Viele Jobs sind nicht auskömmlich für den Lebensunterhalt. Wir wollen würdige Arbeit und Arbeit, die Teilhabe ermöglicht. Löhne müssen existenzsichernd sein. Deshalb brauchen wir Mindestlöhne; zunächst über das Entsendegesetz in einzelnen Branchen und schließlich auch gesetzliche Mindestlöhne.“ Und damit haben wir uns auch bei der Einbringung des Regierungsprogramms der SPD durchgesetzt. Hier steht: Wir haben in der Großen Koalition gegen den Widerwillen der Union eine Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes und die Neufassung des Mindestarbeitsbedingungengesetzes durchgesetzt, um mehr Branchen gegen Dumpinglöhne abzusichern. Diesen Weg gehen wir konsequent weiter. Wir werden in möglichst vielen Branchen allgemeinverbindliche tarifliche Mindestlöhne ermöglichen. Und wir werden überall dort Mindestarbeitsbedingungen vorantreiben, wo die Sozialpartner dazu aus eigener Kraft nicht mehr in der Lage sind. Unser Ziel ist ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn, der eine Grenze markiert, unter die Löhne nicht fallen dürfen. Eine Mindestlohn-Kommission soll ihn festsetzen. Wir gehen davon aus, dass ein Mindestlohn von 7,50 Euro zurzeit eine sinnvolle Orientierungsmarke ist.“ Alleine für diese Forderung lohnt sich der Einsatz im Bundestagswahlkampf 2009 für eine starke SPD. Denn Schwarz-Gelb will keinen Mindestlohn und der Niedriglohnsektor würde mit schwächeren Arbeitnehmerrechten und geringerem Kündigungsschutz weiter anwachsen.









Neueste Kommentare