„Eigenverantwortung sollten wir künftig als Selbstbestimmung, nicht als Leistungszwang definieren.“
Gesine Schwan
Stellv. Vorsitzender SPD Baden-Württemberg
„Eigenverantwortung sollten wir künftig als Selbstbestimmung, nicht als Leistungszwang definieren.“
Gesine Schwan
Ich habe über’s Wochenende Gesine Schwans „Allein ist nicht genug“ aus dem Jahr 2007 weiter gelesen. Das Buch enthält als Vorwort ein wunderbares Portrait der SPD-Bundespräsidentinnen-Kandidatin von Susanne Gaschke.
Einige meiner Lieblingssätze darin:
„Man mag anderer Meinung sein als sie, man mag eine andere Aufgabe und andere Ziele haben – aber zunächst einmal ist für Gesine Schwan jede Begegnung eine Begegnung zwischen Menschen, die hoffentlich das Beste wollen. Ihr Optimismus, ihre grundsätzliche Bereitschaft , von anderen bis zum Beweis des Gegenteils eben dieses Beste anzunehmen, ist wiederum das Beste an ihr.“
„Gesine Schwan strahlt Wahrhaftigkeit aus und propagiert sie als zentrales politisches Prinzip. Sie ist überzeugt, dass man Menschen auch für unbequeme, anstrengende Unternehmungen gewinnen kann, wenn man ihnen die Wahrheit darüber sagt.“
Oder: „Sie glaubt, dass Zuwendung zu anderen das beste Mittel ist, um besser zu leben.“
Im Mai 2008 hatte Gesine Schwan einen Kurzauftritt auf dem Zukunftskongress der SPD in Nürnberg. Für mich ein einprägsames Erlebnis. Ungekünstelt, frisch und authentisch im Auftreten, pointiert zur Rolle der Medien oder im Vergleich der Grundsatzprogramme der Parteien und leidenschaftlich, wenn es um ihr Kernanliegen geht: Die Demokratie, der wir neues Leben einhauchen müssen, weil es keine bessere Regierungsform gibt. Absolut sehens- und hörenswert!
Susanne Gaschke schreibt: „Gesine Schwan strahlt die Freude, die Freundlichkeit aus, die sie propagiert.“ Wohl wahr. Schauen Sie selbst:
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